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Wolfgang Feindt Todesursache: Die Wahrheit zum Tod des ZDF-Manns

Am 27. September 2024 starb Wolfgang Feindt im Alter von 60 Jahren. Der langjährige ZDF-Redakteur prägte fast drei Jahrzehnte lang die deutsche Fernsehlandschaft. Bis heute gibt es keine offizielle Angabe zur wolfgang feindt todesursache.

Das ZDF äußerte sich nicht zu den Umständen. Die Familie hält sich bedeckt. Einzig bekannt: Feindt wurde auf dem Melaten-Friedhof in Köln beigesetzt. Mehr wissen auch Brancheninsider nicht.

Familie und Sender schweigen

Weder Angehörige noch das ZDF haben Details veröffentlicht. In Deutschland gibt es keine Pflicht, die Todesursache öffentlicher Personen bekanntzugeben. Viele Familien nutzen dieses Recht, um die Privatsphäre zu schützen.

Beta Film, ein langjähriger Produktionspartner, würdigte Feindt auf LinkedIn mit einem Nachruf. Auch dort: keine Angaben zur Todesursache. Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte einen Nachruf, konzentrierte sich aber auf sein berufliches Schaffen.

Achtung vor Falschinformationen: Im Netz kursieren Texte, die Wolfgang Feindt mit einem gleichnamigen TV-Moderator verwechseln. Dieser Moderator starb 2005 an Krebs. Die beiden Personen haben nichts miteinander zu tun.

28 Jahre beim ZDF

Feindt kam 1996 zum ZDF. Er studierte zuvor Theaterwissenschaft an der Universität Gießen und Kulturmanagement in Hamburg. Diese Kombination machte ihn zu einem gefragten Produzenten für internationale Koproduktionen.

Er verantwortete über 100 Produktionen. Darunter:

  • Die Millennium-Trilogie (2009 bis 2011, International Emmy Award)
  • Deutsche Adaptionen von „Kommissarin Lund“ und „Die Brücke“
  • Die Krimireihe „Marie Brand“
  • „Spuren des Bösen“, für die er 2014 den Deutschen Fernsehkrimi-Preis erhielt

Vorreiter für skandinavische Krimis

Feindt erkannte früh, dass skandinavische Krimis beim deutschen Publikum ankommen würden. Er brachte die düstere Ästhetik nordischer Produktionen nach Deutschland und arbeitete eng mit schwedischen und dänischen Sendern zusammen.

Die Millennium-Trilogie nach Stieg Larsson wurde sein größter Erfolg. Die Serie lief in über 40 Ländern und gewann einen International Emmy. Feindt koordinierte die komplexe Produktion zwischen mehreren Ländern und hielt dabei die künstlerische Qualität hoch.

Auszeichnungen

2014: Deutscher Fernsehkrimi-Preis für „Spuren des Bösen – Zauberberg“

2011: International Emmy Award für die Millennium-Trilogie

Reaktionen der Branche

Kollegen beschrieben Feindt als professionell und zugänglich. Er hörte zu, wenn Autoren neue Ideen vorschlugen. Bei Beta Film hieß es, er sei ein warmherziger Mensch gewesen, der die Menschen hinter den Projekten gesehen habe.

Das ZDF verlor mit ihm einen Redakteur, der internationale Koproduktionen möglich machte und dabei die Interessen des deutschen Publikums nie aus den Augen verlor.

Warum keine Angaben?

Die deutsche Medienlandschaft respektiert üblicherweise den Wunsch von Familien, Details privat zu halten. Anders als in manchen anderen Ländern gilt hier: Der Tod gehört den Angehörigen, nicht der Öffentlichkeit.

Monate nach Feindts Tod deutet nichts darauf hin, dass sich daran etwas ändert. Das ZDF hat keinen Grund, gegen den Willen der Familie zu handeln.

Wolfgang Feindt hinterlässt ein beachtliches Werk. Seine Serien laufen weiter, seine Produktionen werden wiederholt. Die Frage nach der wolfgang feindt todesursache wird vermutlich unbeantwortet bleiben. Sein Einfluss auf das deutsche Fernsehen aber ist dokumentiert und sichtbar.

Kathrin Biermann
Kathrin Biermannhttps://derteilnehmer.de/
Kathrin Biermann ist leitende Redakteurin und Mitgründerin von DerTeilnehmer. Seit mehr als acht Jahren berichtet sie über Themen aus Gesellschaft, Kultur, Technologie und internationaler Politik. Ihre journalistische Laufbahn führte sie durch verschiedene Redaktionen, bevor sie gemeinsam mit Ursula Waechter DerTeilnehmer gründete — mit dem Ziel, Nachrichten zu liefern, die informieren statt verwirren. Kathrin ist bekannt für ihre gründliche Quellenarbeit und ihren klaren, schnörkellosen Schreibstil. Abseits der Redaktion verbringt sie ihre Zeit am liebsten mit Reisen und der Suche nach Geschichten, die noch niemand erzählt hat.

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