Ein wilhelmsburg unfall junge bahngleisen endete am Samstagnachmittag tödlich. Ein sechsjähriges Kind starb auf den S-Bahngleisen im Stadtteil Wilhelmsburg. Wie genau es zu dem Unglück kam, wissen die Ermittler noch nicht.
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Der Vorfall am 4. Oktober
Gegen 17:25 Uhr lief eine Frau über die Fußgängerbrücke an der Brackstraße. Plötzlich sah sie ein lebloses Kind im Gleisbett liegen. Sie rief sofort die Rettungskräfte. Die Sanitäter versuchten, den Jungen wiederzubeleben. Ohne Erfolg. Das Kind starb noch an der Unfallstelle. Die Bundespolizei bestätigte später den Tod.
Zur gleichen Zeit ging bei der Polizei eine Vermisstenmeldung ein. Ein Junge aus der Gegend wurde gesucht. Die Beschreibung passte auf das tote Kind. Der Sechsjährige wohnte nur 200 bis 300 Meter von der Unfallstelle entfernt. Am Nachmittag war er von zu Hause weggelaufen.
Das vermisste Kind
Bundespolizeisprecher Waldemar Lieder gab bekannt: Der Junge hatte Down-Syndrom. Seine Familie suchte schon den ganzen Nachmittag nach ihm. Die Polizei war ebenfalls im Einsatz, um das vermisste Kind zu finden.
Der Unfall passierte auf freier Strecke zwischen den Bahnhöfen Wilhelmsburg und Harburg. Mitarbeiter vom Kriseninterventionsteam des Deutschen Roten Kreuzes kümmerten sich vor Ort um die Angehörigen.
Was die Polizei jetzt ermittelt
Die Kriminalpolizei arbeitet an dem Fall. Der Kriminaldauerdienst (LKA 26) und Beamte vom Landeskriminalamt versuchen herauszufinden, was passiert ist. Bisher gibt es zwei mögliche Erklärungen.
Erste Möglichkeit: Zusammenstoß mit S-Bahn
Am Anfang dachte die Bundespolizei, eine S-Bahn hätte den Jungen erfasst. Die Beamten überprüften die ganze Nacht lang mehrere Züge.
Aber: An keinem Zug fanden sie Unfallspuren. Das macht die Sache kompliziert.
Zweite Möglichkeit: Sturz von der Brücke
Jetzt prüfen die Ermittler auch diese Variante. Vielleicht ist der Sechsjährige von der Fußgängerbrücke an der Brackstraße gefallen. Die Brücke führt direkt über die Bahngleise und verbindet das Wohngebiet mit dem Wilhelmsburger Inselpark.
Die Rechtsmedizin untersucht den Leichnam. Die Ergebnisse sollen zeigen, was wirklich passiert ist. Die Polizei ermittelt weiter.
Probleme für S-Bahn-Fahrer
Die S-Bahn fuhr stundenlang nicht. Die Strecke zwischen Wilhelmsburg und Harburg war komplett gesperrt. Stattdessen fuhren Busse als Ersatz. Hunderte Menschen kamen deshalb später nach Hause.
Die Bundespolizei suchte die S-Bahn, die den Jungen möglicherweise erfasst hatte. In Harburg und am Bahnhof Harburg Rathaus kontrollierten sie mehrere Züge. Bis jetzt ohne Ergebnis.
Die Unfallstelle
Die Brackstraße ist eine Brücke nur für Fußgänger und Radfahrer. Sie wurde 1979 aus Stahl gebaut und führt über die S-Bahngleise und die Wilhelmsburger Reichsstraße. 2019 bekam die Brücke eine Modernisierung und wurde stabiler gemacht.
Jetzt stellt sich die Frage: Wie kam der sechsjährige Junge auf die Gleise? War er allein dort? Die Ermittler müssen das jetzt klären.
Reaktionen in Wilhelmsburg
Der Tod des Kindes schockiert viele Menschen in Hamburg. Wilhelmsburg ist ein Stadtteil mit vielen Familien. So ein Unglück passiert selten, aber trifft die Nachbarschaft hart.
Die Polizei Hamburg sucht Zeugen. Wer am Samstagnachmittag an der Brackstraße war und etwas gesehen hat, soll sich beim Hinweistelefon melden.
Aktueller Stand: Die Polizei Hamburg ermittelt weiter zum wilhelmsburg unfall junge bahngleisen. Sobald es neue Informationen gibt, werden die Behörden berichten.

