Seit Monaten taucht bei Google eine merkwürdige Suchanfrage auf: susanne steiger todesursache. Besorgte Fans wollen wissen, was mit der Schmuckhändlerin von „Bares für Rares“ passiert ist. Die Antwort wird viele überraschen.
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Susanne Steiger lebt
Die 43-Jährige aus Kerpen steht quicklebendig hinter der Theke ihrer beiden Juweliergeschäfte. Im Januar 2026 war sie noch in aktuellen ZDF Folgen zu sehen. Dort begutachtete sie wie gewohnt Schmuck und Antiquitäten, handelte Preise aus und kaufte Stücke für ihr Sortiment.
Trotzdem kursieren massenhaft Videos im Netz, die ihren angeblichen Tod verkünden. YouTube ist voll davon. Die erfundenen Geschichten widersprechen sich komplett:
- Autounfall auf der A61 mit tödlichem Ausgang
- Krebsleiden, das sie heimlich durchkämpfte
- Herzstillstand bei einer Notoperation
- Schlaganfall ohne Überlebenschance
- Schwere Verletzungen nach Porsche Crash
Nichts davon stimmt. Kein einziger seriöser Nachrichtensender hat darüber berichtet. Weder das ZDF noch etablierte Medien wie Berliner Kurier, T-Online oder andere Zeitungen meldeten einen Todesfall.
Wie die Betrugsmasche funktioniert
Hinter den Videos stecken Betrüger, die mit künstlicher Intelligenz arbeiten. Sie produzieren täuschend echte Nachrichtenbeiträge. KI Stimmen imitieren Sprecher, zusammengeschnittenes Bildmaterial suggeriert Authentizität. Manche Clips enthalten sogar gefälschte Statements von Moderator Horst Lichter oder erfundene Polizeimeldungen.
Warum machen die das?
Geld. Jeder Klick bringt Werbeeinnahmen über YouTube. Je dramatischer die Überschrift, desto mehr Menschen klicken drauf. Die Betrüger kassieren ab, während Fans in Sorge geraten.
Der Berliner Kurier enthüllte das System im Juli 2025. Journalisten recherchierten die Hintergründe und warnten vor den gefälschten Todesmeldungen. Mehrere deutschsprachige Medien griffen das Thema auf und klärten auf.
Susanne Steiger wehrt sich
Die Juweliermeisterin musste selbst eingreifen. Über Instagram stellte sie klar: „Ich lebe, mir geht es gut.“ Was sie dazu brachte? Mehr als 20 Anrufe von verunsicherten Fans. Menschen standen vor ihrem Laden in Kerpen und wollten sich vergewissern, dass sie noch lebt.
Die Schmuckexpertin bat ihre Follower ausdrücklich, die Fake Videos zu melden. Sie warnte davor, solchen Inhalten Glauben zu schenken oder sie weiterzuverbreiten.
Andere Bares für Rares Stars betroffen
Susanne Steiger trifft es nicht allein. Die Betrüger haben sich auch andere bekannte Gesichter der Sendung vorgeknöpft:
Horst Lichter (Moderator seit Beginn)
Fabian Kahl (Händler und Antiquitätenexperte)
Wolfgang Pauritsch (Kunsthändler)
DerHauptstadtbrief bestätigte im Mai 2025, dass alle Beteiligten gesund und munter sind. Die Redaktion rief Zuschauer dazu auf, Falschmeldungen zu ignorieren und nicht zu teilen.
Was macht Susanne Steiger beruflich?
Geboren wurde die Schmuckhändlerin am 9. Oktober 1982 in Aachen. Heute führt sie zwei Geschäfte: Eines in Kerpen seit 2007, ein zweites in Bornheim seit 2012. Ihre Ausbildung zur zertifizierten Diamantgraderin absolvierte sie 2015 am renommierten HRD Institut in Antwerpen.
Ihr Werdegang:
Ursprünglich lernte sie Steuerfachangestellte. Danach arbeitete sie im Pfandhaus ihres Vaters. Dort entwickelte sie ihr Gespür für Schmuck und Wertgegenstände. Dieses Wissen nutzt sie heute bei „Bares für Rares“.
Seit 2014 gehört sie zum festen Händlerteam der ZDF Sendung. Damals startete gerade die zweite Staffel. Einer ihrer spektakulärsten Käufe war ein päpstliches Kreuz für 42.000 Euro. Dieser Rekord hielt bis 2024.
Privat: Susanne Steiger ist begeisterte Springreiterin. Sie tritt regelmäßig bei Turnieren an.
Aktuelle Sendungen beweisen: Alles gut
T-Online berichtete Anfang Januar 2026 über eine Folge, in der Susanne Steiger mehrere Schmuckstücke kaufte. Das ZDF zeigt sie regelmäßig in neuen Episoden. Auf Wikipedia steht sie nach wie vor als aktive Händlerin der Show.
Keine offizielle Quelle meldet eine Erkrankung oder einen Unfall. Alle Gerüchte stammen von dubiosen YouTube Kanälen ohne Impressum.
Fake News erkennen: Darauf sollten Sie achten
Die Suche nach susanne steiger todesursache führt direkt in die Falle der Betrüger. Wer sich schützen will, sollte diese Zeichen kennen:
Alarmsignale bei Videos:
- Kein Impressum oder unbekannter Kanal
- Widersprüchliche Angaben zu Datum und Umständen
- Keine Bestätigung durch ZDF oder etablierte Medien
- Clickbait Überschriften mit Sensationscharakter
- KI Stimmen statt echter Nachrichtensprecher
Seriöse Quellen wie ZDF, Berliner Kurier oder T-Online berichten faktenbasiert. Bei Zweifeln hilft ein Blick auf die offiziellen Social Media Kanäle der Person. Oder eine schnelle Google Suche nach dem Namen plus „ZDF“ oder „Bares für Rares“.
Warum fallen so viele darauf rein?
Die Videos wirken professionell. Dramatische Musik, Nachrichtensprecher Ton, Bildmaterial von echten Unfällen oder Krankenhäusern. Wer nicht genau hinsieht, hält das für echt.
Dazu kommt: Menschen teilen solche Meldungen aus Betroffenheit. Sie wollen Freunde informieren oder ihr Mitgefühl zeigen. Genau darauf spekulieren die Betrüger.
Was tun bei Fake Meldungen?
Video melden: YouTube bietet eine Melden Funktion. Wählen Sie „irreführende Inhalte“ oder „Spam“.
Nicht teilen: Auch gut gemeintes Teilen verbreitet die Lüge weiter und bringt den Betrügern Geld.
Fakten checken: Googeln Sie den Namen plus „ZDF“ oder schauen Sie auf der offiziellen Website der Sendung nach.
Quellen prüfen: Seriöse Medien haben ein Impressum, einen Verlag, echte Journalisten mit Namen.
Die ganze Geschichte um die angebliche Todesursache von Susanne Steiger zeigt, wie einfach Desinformation heute funktioniert. KI macht es möglich, binnen Minuten überzeugende Fake Videos zu produzieren. Während Fans in Sorge sind und Videos teilen, verdienen Kriminelle daran.
Susanne Steiger selbst arbeitet derweil in ihren Geschäften, nimmt an Springreitturnieren teil und steht regelmäßig für „Bares für Rares“ vor der Kamera. Von einer Todesursache kann keine Rede sein.

