Während Millionen Fußballfans Christoph Kramer als Weltmeister von 2014 kennen, bleibt seine Ehefrau Celina Scheufele eine nahezu unsichtbare Größe. Keine Instagram-Posts, keine Interviews, keine öffentlichen Auftritte. In einer Zeit, in der Prominenz oft mit Sichtbarkeit gleichgesetzt wird, wählt die 39-Jährige einen radikal anderen Weg.
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Die Frau hinter dem Weltmeister
Celina Scheufele wurde am 29. Mai 1986 geboren. Über ihre Herkunft, Ausbildung oder beruflichen Werdegang gibt es kaum gesicherte Informationen. Was bekannt ist: Sie spricht drei Sprachen fließend. Deutsch, Englisch und Französisch beherrscht sie auf muttersprachlichem Niveau.
2014 lernte sie Christoph Kramer kennen. Ausgerechnet in jenem Sommer, als der Mittelfeldspieler mit der deutschen Nationalmannschaft den WM-Titel in Brasilien holte. Der Weltmeister erlebte dort ein Finale, an das er sich nicht erinnern kann. Nach einem Zusammenprall mit Ezequiel Garay spielte er mit einer Gehirnerschütterung weiter, ohne zu wissen, dass er im größten Spiel seines Lebens stand.
Fünf Jahre dauerte die Beziehung, bevor das Paar Ende 2019 heiratete. Die Hochzeit fand im engsten Kreis statt. Medienvertreter waren nicht geladen.
Rheinland statt Rampenlicht
Das Ehepaar lebt im Rheinland. Christoph Kramer spielte von 2013 bis 2025 für Borussia Mönchengladbach und bestritt in dieser Zeit 288 Pflichtspiele für die Fohlen. Zwischendurch verbrachte er die Saison 2014/15 auf Leihbasis bei Bayer Leverkusen.
Während dieser Jahre blieb Celina Scheufele konsequent im Hintergrund. Andere Spielerfrauen nutzen die Plattform ihrer Partner für eigene Karrieren oder Reichweite. Sie entschied sich dagegen.
Die Fakten zu Celina Scheufele:
- Geburtsdatum: 29. Mai 1986
- Alter: 39 Jahre
- Nationalität: Deutsche
- Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch
- Hochzeit: Ende 2019
- Beziehungsbeginn: 2014
Kramers neues Leben nach dem Karriereende
Am 2. Juni 2025 beendete Christoph Kramer seine Profikarriere. Mit 34 Jahren zog der Defensivspezialist einen Schlussstrich unter 17 Jahre Profifußball. Der Abschied von Borussia Mönchengladbach bedeutete auch für Celina Scheufele eine Zäsur.
Die jahrelangen Routinen fielen weg. Keine Heimspiele mehr im Borussia-Park, keine Auswärtsfahrten, kein Trainingsalltag. Stattdessen konzentriert sich Kramer nun auf andere Projekte.
Beim ZDF arbeitet er als Fußballexperte. Sein Vertrag dort läuft bis Sommer 2026. Parallel kommentiert er Champions-League-Spiele für Prime Video. Zusammen mit Entertainer Tommi Schmitt hostet er den Podcast „Copa TS“. Im Frühjahr 2025 erschien sein erster Roman „Das Leben fing im Sommer an“.
Keine Spuren im Netz
Celina Scheufele verzichtet auf Social Media. Während Plattformen wie Instagram für viele zum Alltag gehören, bleibt sie dort unsichtbar. Kein Account, keine Fotos, keine Einblicke in ihr Privatleben.
Auch Christoph Kramer erwähnt seine Frau in Interviews nur am Rande. Wenn er über sie spricht, dann zurückhaltend und mit erkennbarem Respekt für ihre Privatsphäre. Diese Haltung unterscheidet das Paar von vielen anderen prominenten Beziehungen.
Die Mehrsprachigkeit von Celina Scheufele deutet auf internationale Erfahrungen hin. Ob sie beruflich tätig ist oder war, bleibt Spekulation. Das Paar gibt darüber keine Auskunft.
Normalität als Programm
Die Entscheidung für ein Leben abseits der Öffentlichkeit wirkt bewusst getroffen. In Gladbach, einer Stadt mit rund 270.000 Einwohnern, lässt sich relativer Alltag leben. Keine Paparazzi an jeder Ecke, kein permanenter Medienrummel wie in Metropolen.
Für Celina Scheufele bedeutet dies Freiheit. Sie muss sich nicht erklären, nicht inszenieren, nicht performen. Während ihr Mann als Weltmeister und TV-Experte im Fokus steht, bleibt sie die Person, die diesen Fokus nicht braucht.
Diese Balance scheint zu funktionieren. Die Ehe hält seit über sechs Jahren. In einer Branche, in der Beziehungen oft unter öffentlichem Druck zerbrechen, keine Selbstverständlichkeit.
Was nach dem Fußball kommt
Mit Kramers Karriereende beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Mehr gemeinsame Zeit, weniger Reisen, andere Prioritäten. Der frühere Nationalspieler hat sich bereits neu positioniert. Als Medienprofi ist er gefragt, seine Stimme hat Gewicht in der Fußballwelt.
Für Celina Scheufele ändert sich vermutlich weniger, als man denkt. Ihre Rolle definierte sich nie über die Karriere ihres Mannes. Sie lebte ihr eigenes Leben, nur eben ohne Öffentlichkeit.
Das Schweigen als Antwort
Celina Scheufele bleibt ein Rätsel. In Zeiten maximaler Transparenz wirkt ihr Schweigen fast provokant. Keine Homestorys, keine gekauften Partnerschaften, keine inszenierten Familienmomente.
Vielleicht liegt genau darin ihre Stärke. Sie beweist, dass es möglich ist, mit einem prominenten Partner zusammen zu sein, ohne selbst zur Marke zu werden. Dass Privatsphäre kein Relikt vergangener Zeiten sein muss, sondern eine bewusste Wahl.
Während die Welt weiter über Christoph Kramers Karriere, seine TV-Auftritte und seine Buchveröffentlichung spricht, lebt Celina Scheufele einfach ihr Leben. Still, selbstbestimmt und ohne die Notwendigkeit, sich zu erklären. In einer lauten Welt mag das die ehrlichste Form von Rebellion sein.

